Bei Kleidung gibt es ein großes Bewusstsein für Schadstoffe. Bei Schuhen ist dies noch nicht in den Köpfen. Dabei müssen „gesunde Schuhe“ nicht nur passen, sondern sollen Kinder auch nicht durch Schadstoffe belasten. Was tut JAKO-O dafür?
Melita Braun: „Wenn bei JAKO-O ein Schuh durch die Qualitätsprüfung geht, ist hinterher nicht mehr viel von ihm übrig. Er wird zerschnitten, gequetscht, vermessen und gehörigen Belastungen durch die Schadstoff testung ausgesetzt. Doch danach können sich unsere Kunden ganz sicher sein, dass dieser Schuh bequem, zuverlässig und garantiert unschädlich ist. Und genau das wollen wir bei JAKO-O: Den Kunden beim Kauf der Produkte ein sicheres Gefühl geben.
Dabei ist für Schuhe eine strenge Untersuchung besonders wichtig, denn sie bestehen aus vielen Komponenten und unterschiedlichsten Materialien. Hier lassen wir sogar strenger prüfen, als es gesetzlich vorgeschrieben ist. Gemeinsam mit dem TÜV Rheinland haben wir ein erweitertes Prüfprogramm erarbeitet. Damit wird auch auf weitere Stoff e getestet: zum Beispiel auf zinnorganische Verbindungen, Kupfer, Blei oder Phtalate, die als Weichmacher in Kunststoff en eingesetzt werden und im Verdacht stehen, hormonverändernde, krebserregende und fruchtbarkeitsschädigende Auswirkungen zu haben. Selbst das Vertrauen In die Hersteller, alles ausreichend begutachtet zu haben, genügt uns nicht. Aus einzelnen Lieferungen entnehmen wir zusätzlich Proben, die wir sehr streng untersuchen. Bei neuen Farben zum Beispiel geschieht das immer.“
Nun sind all diese Tests aufwendig und kosten viel Geld – bei Schuhen beispielsweise sind etwa 2 € vom Verkaufspreis reine Prüfkosten..:
Melita Braun: „Stimmt, aber die Gesundheit der Kinder steht bei uns absolut im Vordergrund und hier wollen wir auch zukünftig keine Abstriche machen! JAKO-O Kunden sollen sich beruhigt darauf verlassen können, dass wir unsere Kindersachen auf Herz und Nieren prüfen. Das übernehmen wir gern, denn so haben Eltern eine Sorge weniger.“
Frau Braun, vielen Dank für das Gespräch!